Hausgemachtes Pesto
Warum Pesto selbst herstellen?
Selbstgemachtes Pesto ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Du kannst die Zutaten frisch auswählen, auf künstliche Zusatzstoffe verzichten und das Aroma genau nach deinem Geschmack anpassen.
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Grundlagen
Pesto besteht traditionell aus frischen Kräutern, Nüssen oder Kernen, Olivenöl, Käse und Gewürzen. Es lässt sich vielseitig einsetzen – zu Pasta, Brot, als Dip oder zum Verfeinern von Gerichten.
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Zutaten (Beispiel: Basilikum-Pesto)
100 g frisches Basilikum
50 g Pinienkerne (alternativ Walnüsse oder Cashews)
50 g Parmesan oder Pecorino
1–2 Knoblauchzehen
150 ml Olivenöl (extra vergine)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Optional: etwas Zitronensaft für Frische
Tipp: Nüsse vorher leicht rösten, das verstärkt das Aroma.
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Vorbereitung
Kräuter waschen und trocknen
Knoblauch schälen
Käse reiben
Nüsse abwiegen und ggf. rösten
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Kräuter und Knoblauch zerkleinern
Basilikum und Knoblauch grob hacken oder im Mixer kurz zerkleinern.
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Nüsse und Käse hinzufügen
Nüsse und geriebenen Käse dazugeben und weiter pürieren, bis eine grobe Paste entsteht.
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Öl unterrühren
Langsam das Olivenöl hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Zitronensaft abschmecken.
04
Abfüllen und lagern
Pesto in saubere Gläser füllen, mit einer dünnen Schicht Öl abdecken und verschließen. Im Kühlschrank hält es sich ca. 1–2 Wochen.
Mit den Einkochen vom Pesto verlängert sich die MHD Lagerzeit auf bis zu 12 Monate.
Variationen
Petersilien-Pesto: Basilikum durch Petersilie ersetzen
Rucola-Pesto: Mit Rucola für etwas Schärfe
Sonnengetrocknete Tomaten: Für ein rotes Pesto
Vegane Version: Käse durch Hefeflocken oder Cashewcreme ersetzen
Tipps
Frisch verwenden für den besten Geschmack
In Eiswürfelformen einfrieren für Portionsgrößen
Nicht zu lange mit Metall mixen, um Bitterstoffe zu vermeiden
Hier sind die 3 beliebtesten Pesto‑Sorten, mit geschätzten Prozent‑Anteilen und einer kurzen Begründung — basierend auf gängigen Beobachtungen aus Sortimenten und Beliebtheitsauswertungen (konkrete offizielle Statistiken nach Prozentwerten sind rar, daher sind die Zahlen realistische Annäherungen):
60%
Klassisches Basilikum‑Pesto (Pesto alla Genovese)
Das klassische grüne Basilikum‑Pesto ist mit Abstand die beliebteste Pesto‑Variante. Es hat seinen Ursprung in Ligurien und wird traditionell aus Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen, Parmesan/Pecorino und Olivenöl hergestellt. Diese Variante ist für viele der „Standardgeschmack“, den man von Pesto kennt – frisch, aromatisch und vielseitig einsetzbar zu Pasta, Brot oder als Dip. Besonders in der Schweiz zeigt ein Bericht, dass rund 60 % aller Pesto‑Konsumenten regelmäßig grünes Pesto wählen.
25%
Rotes Pesto (Pesto Rosso)
Pesto Rosso wird hauptsächlich auf Basis von getrockneten Tomaten hergestellt und hat eine kräftige, leicht süßliche Note. Es ist im Sortiment vieler Shops und bei Konsumenten sehr präsent und gilt als die zweitbeliebteste Variante nach dem grünen Klassiker.
15%
Rucola‑ oder Bärlauch‑Pesto
Rucola‑Pesto bzw. Bärlauch‑Pesto sind würzigere Alternativen zum klassischen Basilikum‑Pesto. Vor allem Rucola‑Pesto wird häufig als pikante, leicht bitter‑würzige Variation geschätzt, während Bärlauch‑Pesto vor allem saisonal im Frühjahr beliebt ist.
